date: 2026-01-01
Die DTM hatte schwere Jahre. Nach dem Aus von Mercedes (2018), Audi (2020) und BMW (2020 nach Klasse-1-Ende) stand die Serie kurz vor dem Aus. Seit 2021 wird sie als GT3-Sprint-Serie gefahren — und das hat sie gerettet.
Was sie ist
- 8 Rennwochenenden pro Saison, fast ausschließlich in Deutschland und Österreich
- GT3-Reglement mit Sprint-Format (zwei Rennen pro Wochenende, ca. 55 Minuten)
- Mischung aus Werks- und Privat-Teams: Manthey EMA (Porsche), Schubert (BMW), HRT (Mercedes-AMG), Abt (Audi), Engelhart (Ferrari)
- Junge und etablierte Fahrer: Mick Schumacher, René Rast, Maro Engel, Sheldon van der Linde
Warum sie zählt
- Deutsche Strecken. Norisring, Nürburgring, Hockenheim, Sachsenring, Lausitzring — alle Strecken erreichbar, alle mit eigenem Charakter
- Sprint-Format. Anders als WEC oder IMSA wird hier hart und kurz gefahren — viele Überholmanöver, kleine Strafenmuster, knappe Entscheidungen
- GT3-Showcase. Wer GT3-Wagen sehen will, ohne 24 Stunden zu warten, schaut DTM
Wo ihre Grenzen liegen
- Klein in der globalen Wahrnehmung. Außerhalb Deutschlands kaum verfolgt
- Reine Sprint-Serie. Keine Endurance-Romantik, keine Le-Mans-Krönung
- GT3-Identität verwässert. Dieselben Wagen fahren in vielen anderen Serien (GT World Challenge, IMSA GTD, WEC LMGT3, 24h-Serie)
ABXK-Einordnung
Die DTM ist die deutsche Trackside-Serie. Wer in Deutschland wohnt und ein Renn-Wochenende live erleben will, hat hier die effizienteste Wahl: Anreise unter 4 Stunden, gutes Fahrerlager-Klima, faire Ticketpreise.
Im Kalender 2026 sind die Pflicht-Termine: Norisring (Stadtkurs-Klassiker), Nürburgring GP, Hockenheim Finale.

