date: 2026-01-01
Die IMSA ist die amerikanische Schwester der WEC — und in vielen Punkten ihr rauerer, älterer Bruder. Sebring 1952, Daytona seit 1962, Watkins Glen seit den 60ern. Die IMSA hat die längere ununterbrochene Geschichte im Sportwagen-Rennsport.
Was sie ist
- Ca. 11 Rennen pro Saison auf amerikanischen und kanadischen Strecken
- Vier Klassen: GTP, LMP2, GTD Pro, GTD
- Highlights: 24h Daytona (Januar), 12h Sebring (März), Petit Le Mans (Oktober)
- Reglements-Konvergenz mit WEC — viele Hypercar/GTP-Wagen sind technisch identisch
Die Klassen
GTP. Das amerikanische Pendant zu Hypercar. LMDh-Wagen mit Hybrid-Antrieb (Porsche 963, Cadillac V-Series.R, BMW M Hybrid V8, Acura ARX-06, Lamborghini SC63 — und ab 2027 Ford).
LMP2. Einheits-Prototypen, wie in der WEC.
GTD Pro. GT3-Reglement mit Profi-Fahrern.
GTD. GT3-Reglement mit Profi-Amateur-Mix.
Warum sie zählt
- Daytona. Das 24h Daytona im Januar eröffnet die Saison — eine der Pflicht-Veranstaltungen
- Sebring. 12 Stunden auf einem ehemaligen Flugplatz, mit dem härtesten Asphalt der Welt. Eine der ehrlichsten Material-Prüfungen im Motorsport
- Petit Le Mans. 10 Stunden in Road Atlanta — eine kürzere, technisch fordernde Variante der Endurance-Idee
- Werks-Beteiligung. Wie in der WEC ist das GTP-Feld dicht besetzt
ABXK-Einordnung
Die IMSA ist die zweite Endurance-Serie neben WEC, die ABXK-Leser kennen sollten. Wer Le Mans schaut, soll auch Sebring schauen. Wer die WEC-Saison verfolgt, hat in der IMSA viele dieselben Fahrer und ähnliche Wagen — aber andere Strecken, andere Kultur, andere Geschichten.
Im Kalender 2026: Watkins Glen Six Hours, Petit Le Mans — die Pflicht-Wochenenden.

